Texte

Text 1

The “Roaring Twenties” is a nickname for the years between 1920 and 1930 in the United States. It was a time of hope, prosperity, and cultural change. The economy was very strong, and people spent more money on entertainment and products.

Thanks to technological advances in industry “normal” people could buy products such as automobiles for the first time. Women got new rights, like the right to vote in 1919. Everything seemed like it was going great, and people thought that the good times would never end.

Vocabulary:

to roar = brüllen

nickname = Spitzname

prosperity = Wohlstand

entertainment = Unterhaltung

advances = Fortschritte

to vote = abstimmen

to seem like = so aussehen als

Text 2

American Industry grew very fast during the 1920s. Mass production lowered the prices of products like automobiles, phonographs, and radios. Suddenly these products were available to the average middle-class family. For the first time, working-class families could buy a car. Many people bought cars on credit. Everyone wanted to own a radio and a car. A very important person in the development of mass production of cars was Henry Ford.

average = durchschnittlich

suddenly = plötzlich

on credit = auf Kredit

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Text 5

entertainment = Unterhaltung

election = (politische) Wahl

to require sth. = etwas benötigen

within = innert

plays = (Theater-) Stücke

accessible = zugänglich

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Text 7

Durch wachsende Grossstädte und aufgrund einer stetig wachsenden Bevölkerungszahl wurde Unterhaltung auch in Deutschland zur Massenunterhaltung. Berlin wurde in den „Goldenen Zwanzigern“ zur Weltstadt und neben Paris und London die wichtigste Kulturmetropole Europas. Musik- und Tanzvergnügungen prägten den Lebensstil der Deutschen. Die 1920er-Jahre waren stark beeinflusst von der Kultur der USA. Amerika galt als Trendsetter, was Mode, Musik, Rundfunk oder Kino betraf. Der Charleston wurde zum beliebtesten amerikanischen Modetanz in Deutschland. Zum Charleston trugen die Männer Anzüge und die Frauen Kleider, die bis zum Knie herunterreichten und die mit glitzernden Pailletten und bunten Glasperlen verziert waren. Auch der Film war äusserst beliebt und etablierte sich als einflussreiches Massenmedium. Täglich besuchten etwa zwei Millionen Deutsche die Kinos. Deutschland hatte am meisten Kinos in Europa – zwischen 1918und 1930 wuchs ihre Zahl von 2300 auf 5000. Neben kleinen Vorstadtkinos gab es Filmpaläste, die über 1000 Besucher fassen konnten. 500 Spielfilme kamen jährlich auf die Leinwand, davon über ein Drittel aus amerikanischen Produktionen. Ende der 1920er-Jahre begann der Tonfilm den Stummfilm abzulösen. Tausende Berufsmusiker wurden arbeitslos, da sie in den Kinos für die musikalische Untermalung der Stummfilmvorführungen zuständig waren und nun nicht mehr gebraucht wurden.

Text 8

Seit 1923 wurde auch der Rundfunk zum Massenmedium. Zu Beginn der 1930er-Jahre verfügte bereits jeder vierte Haushalt über ein Radiogerät. Damit konnten nicht nur Nachrichten, sondern auch Unterhaltungssendungen, Hörspiele oder Sportübertragungen empfangen werden. Unterhaltungsmusik, wie beispielsweise die Schlager der „Comedian Harmonists“, wurde auch gespielt. Diese erste „Boygroup“ Deutschlands wurde 1927 / 28 gegründet. 1930 gelang ihnen der endgültige Durchbruch in Deutschland und international. Sie spielten aktuelle Schlager („Mein kleiner grüner Kaktus“), Klassik-Hits, Jazzmusik und Volkslieder.

In Frankreich kreierte Coco Chanel das „kleine Schwarze“, das noch immer einen Klassiker in der Damenmode darstellt. 1922 brachte sie das Parfüm Chanel Nº 5 auf den Markt, das bis heute als meistverkauftes der Welt gilt.

 

Bilder

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Voci:

Down-balance = Ratenzahlung

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Diagramme

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Zeitungsartikel