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Texte

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In der Nacht zum 19. April 1775 rückten 700 Soldaten aus, um westlich von Boston in der Stadt Concord ein Waffendepot der Rebellen auszuheben. Ihr Abmarsch setzte ein Alarmsystem in Gang, das die Kolonisten sich ausgedacht hatten. Ein bekanntes Mitglied der «Sons of Liberty» namens Paul Reveere ritt in der Nacht von Dorf zu Dorf und schrie «The British are coming!». Unmittelbar nach dem Alarm versammelten sich die Männer in den Dörfern auf dem Dorfplatz und brachten ihre Musketen und Proviant mit.

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Unter den Kolonisten mussten Soldaten geworben werden, Einheiten aufgestellt werden. Diese mussten ausgerüstet und ausgebildet werden. Absprachen zwischen den Einheiten waren zu treffen. Damals sollen etwa drei Millionen Menschen im Raum der sehr jungen USA gelebt haben und bei Weitem war nicht jeder für den Unabhängigkeitskrieg geeignet, etliche auch nicht dazu bereit. Die seit 1763 zu England gehörenden Kolonien in Kanada lehnten es ab, sich am Unabhängigkeitskampf zu beteiligen. Der englische König liess die Zahl seiner Soldaten in Nordamerika stets erhöhen. Er konnte auch auf viele deutsche Söldner zurückgreifen (u. a. Hessen). Deutsche Fürsten hatten diese an England verkauft. Die von England eingesetzten Soldaten waren in der Regel kampfbereit und gut ausgerüstet.

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Doch der Oberbefehlshaber George Washington führte die Freiheitskämpfer gut, taktisch sehr geschickt. Den offenen Kampf gegen die zumindest zuerst zahlenmässig überlegenen Soldaten Englands liess er möglichst vermeiden. Die Soldaten der Kolonisten griffen oft überraschend aus dem Hinterhalt an (= „Guerilla-Taktik“), kämpften nicht so in einer geschlossenen Marschordnung wie die Gegner. Hoch motiviert waren die Soldaten der USA, weil sie für ihre Freiheit kämpften.

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