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Marseillaise

Texte

Text 1

Aus Angst vor Volksaufständen im eigenen Land verbünden sich die europäischen Königreiche und greifen Frankreich an. Nach den ersten Erfolgen des preussischen und österreichischen Königs melden sich überall im Land Freiwillige, um im französischen Revolutionsheer die Errungenschaften der Revolution zu verteidigen. Bei ihrem Marsch durch Paris singen sie die Marseillaise, ein Lied, das später zur Nationalhymne Frankreichs wird. Im September 1792 werden die angreifenden Söldnerheere der Königreiche aus dem Osten bei Valmy besiegt. Doch dieser Erfolg ist von kurzer Dauer. Nach der Hinrichtung Ludwigs treten weitere Königreiche, wie England und Spanien, in den Krieg gegen die Revolution ein. Um gegen die Angreifer bestehen zu können, ruft der Nationalkonvent 1793 die Wehrpflicht aus. Alle Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren werden in die Armee eingezogen. Das französische Revolutionsheer ist jetzt den Söldnern der europäischen Fürsten zahlenmässig überlegen. Ihren Mangel an Kampferfahrung gleichen die Wehrpflichtigen durch Patriotismus im Kampf für die Freiheit aus. Im Frühjahr 1794 werden alle Angreifer zurückgeschlagen und darüber hinaus Landgebiete in Deutschland und Belgien erobert. Die Revolutionäre verlangten die Freiheit des Einzelnen (Liberté), die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz (Égalité) und Brüderlichkeit aller Menschen (Fraternité). “Liberté, Égalité et Fraternité” wurde zum Leitspruch der Französischen Revolution.

Text 2

In den Revolutionskriegen stehen Frankreich Truppen aus Österreich, Preussen, Spanien, Portugal und England gegenüber. Um Befehle aus der Hauptstadt schnell an die eigenen Truppen zu übermitteln, werden überall im Land optische Telegrafentürme errichtet. Durch bewegliche Signalarme können Informationen schneller weitergeleitet werden als durch Boten auf Pferden.

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