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An der Ostküste Nordamerikas bildeten sich im 17. Jahrhundert englische Kolonien. Die erste, Anfang des 17. Jahrhunderts gegründete Kolonie war Virginia. Im 1. Drittel des 18. Jahrhunderts kam es an der Ostküste Nordamerikas noch zu weiteren englischen Kolonien, sodass nun 13 Kolonien bestanden. Die jüngste dieser Kolonien war Georgia (1732 gegründet). Ihr Gebiet durften die Kolonien jeweils selbst regieren und verwalten, auch besassen sie eigene Parlamente. Jedoch gehörten die Kolonien zum Mutterland England. Oberhaupt für die 13 Kolonien war der englische König. Dieser liess sich in jeder Kolonie durch einen Gouverneur mit untergeordneten Beamten und Soldaten vertreten. Ebenfalls für die Kolonien galten die vom englischen Parlament beschlossenen
Gesetze. Die meisten Personen, die in den 13 englischen Kolonien lebten, waren Engländer. Dort wohnten aber zudem Niederländer, Deutsche, Schweden, Polen, Italiener, etc. Jede dieser Kolonien besass ihre spezielle Vergangenheit und Eigenart. Dennoch lassen sich die 13 englischen Kolonien sehr grob differenziert unterteilen in drei Gruppen:
– im Norden die „Neuenglandkolonien“
– in der Mitte die „Städtekolonien“
– im Süden die „Plantagenkolonien“
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In den „Plantagenkolonien“ dominierten die Grossgrundbesitzer mit ihren ausgedehnten, oft riesigen Landgütern auf denen jeweils ein spezifischer Rohstoff angebaut wurde (= Plantagen). Auf den Plantagen wurden hauptsächlich Baumwolle, Tabak, Zuckerrohr und / oder Reis angebaut. Ganz viele schwarze Sklaven mussten auf den Plantagen arbeiten. Die Plantagenbesitzer sahen die Sklaverei als erforderlich, ja als gerechtfertigt an und hielten daran fest. Im Gegensatz dazu lehnten die meisten Menschen in den im Norden gelegenen englischen Kolonien die Sklaverei aus menschlichen und religiösen Gründen ab.